Plötzlich Farmer

Das neue RolePlay Projekt im Landwirtschafts-Simulator 19 auf YouTube.

Prolog:

Diese Geschichte handelt von zwei Brüdern, die bis jetzt weder voneinander wissen noch ahnen, was ihnen alles bevorsteht.

Die Sonne scheint ins schöne Flusstal und Günter freut sich auf diesen Tag. Es geht wieder in den Wald, das ist sein Leben. Er ist Forstwirt mit Leib und Seele. Die ganzen Kundentermine und Abrechnungen sowie der ganze andere Papierkram liegen ihm gar nicht. Mit einem glasigen Schimmer in den Augen denkt er an seine Frau zurück. Grete hat für ihn all diese ungeliebten Aufgaben erledigt und er konnte sich voll und ganz auf den Wald konzentrieren. Auch wenn Rainer schon viel von ihm gelernt hat so hat auch Rainer wenig Freude an dem Papierkram. Seit Grete nicht mehr da ist läuft der Betrieb nicht mehr so rund.

Durch die Wipfel des Waldes scheinen die ersten Sonnenstrahlen. Sie strahlen Günters Sorgen beiseite. Heute geht es wieder in den geliebten Wald, leider ohne Rainer, da dieser zu einem Vortrag „Forstpflege 2025“ geht. Er interessiert sich sehr für die Zukunft des Forstbetriebes.

Der Tag gleitet so dahin während Günter den Bestand kontrolliert. Auf die Borkenkäfer muss er besonders achten. Wenn hier nicht schnell gehandelt wird kann es sein, dass der komplette Bestand in kürze gefällt werden müsste. Er erinnert sich an die große Aktion, als er noch mit seinem Vater im Wald war. Damals hat er sich geschworen den Käfer niemals zurückkehren zu lassen und das hat er auch durchaus geschafft. In diesem Moment erinnert sich Günter an Aische, sie war damals als Gastarbeiterin angestellt und hat sich um den Haushalt gekümmert. Eine junge liebevolle Frau, wenige Jahre bevor er Grete kennen lernte hatte er ein Verhältnis mit der lieben Hauswirtschafterin aus dem Osten. Leider hat damals niemand eine solche Beziehung in dem konservativen Flusstal akzeptieren oder tolerieren können und so hat Günters Vater Aische fort geschickt. Aber er hat dafür gesorgt, dass das ungeborene Kind aus dieser Beziehung Versorgt war. Noch heute erhält Achmed jeden Monat einen Check von Günter. „Ich muss es Rainer sagen aber was wird er sagen, wie wird er reagieren, wenn er erfährt, dass er einen Halbbruder hat.“ Nicht heute, denkt Günter und wendet sich wieder seinen Bäumen zu.

Just in diesem Moment hört Günter das laute Kreischen einer Motorsäge. Dieses Säge kennt er, diese Idioten, die glauben sich günstig das Feuerholz holen zu können wildern immer wieder in seinem Forstgebiet aber nicht heute nicht an diesem schönen Tag. Günter rennt und rennt und sieht diese fiesen Holzräuber doch gerade in dem Moment als er seine Stimme erheben will geht die Eiche vor ihm auf die Knie und …

Rainer steht noch immer völlig fassungslos am Grab seines Vaters. Er war doch so sorgsam, wie konnte er, sein Vater von einem Baum erschlagen werden. Die Polizei sage, dass es ein Unfall gewesen sein muss aber Rainer kann das nicht glauben.
„Rainer, Rainer!“ Tönt es von der Seite. Der Notar hat Rainer schon die ganze Woche, sprechen wollen aber Rainer hat immer abgewunken. „Nicht jetzt, sehen Sie nicht, dass ich am Grab meines Vaters stehe?“ „Es ist wirklich wichtig!“

Zwei Stunden später kennt Rainer die ganze offizielle Geschichte, er hat einen Halbbruder der Achmed heißt und der laut dem Notar die Hälfte vom Forstbetrieb erbt. Es trifft ihn wie ein Schlag. Auszahlen kann er ihn nicht, wie soll das gehen. Sie hatten gerade genug zum Leben und die Bank gibt auch kein Geld mehr, da die Kredite für die Maschinen noch nicht abgezahlt sind.

Wie soll es jetzt weiter gehen?!

Das seht Ihr im Projekt „Plötzlich Farmer“ auf YouTube.